Archive for July, 2017

VIDEO: “Forced Marriage” the first film created by an indigenous Fulbe Mbororo from Cameroon

Monday, July 3rd, 2017

“Forced marriage” is the first film written, self-funded and produced by an indigenous Fulbe Mbororo,  from Cameroon.
Mbororo pastoralists are using the Fulfulde language spoken in this film across Africa. (French subtitles) Almost the entire crew of actors are from the indigenous Mbororo people.

This is a ground-breaking development!

Click below to watch the film by Amina Adamu:

150 Jahre Kanada – Kein Grund zum Feiern!

Monday, July 3rd, 2017

Arbeitskreis Indianer Nordamerikas Menschenrechtsarbeit für Indigene Nordamerikas

PRESSEMITTEILUNG

150 Jahre Kanada – Kein Grund zum Feiern!

Kanada feiert am 1. Juli seinen Nationalfeiertag und zugleich das 150-jährige Gründungsjubiläum des Staates. Doch die Ureinwohner, auf deren Kosten und Leben diese Feier geht, haben keinen Grund sich zu freuen. Sie werden bis heute diskriminiert, marginalisiert und ihrer Rechte beraubt.
Als Justin Trudeau 2015 das Amt des Premierministers übernahm, verkündete er, seine Regierung werde die Beziehungen zu den indigenen Völkern Kanadas auf eine neue Basis stellen – in Übereinstimmung mit den Prinzipien der UN-Deklaration der Rechte der Indigenen Völker, welche 2017 ihr zehnjähriges Bestehen feiert.
Trudeau hat sein Versprechen nicht eingelöst. Die indigenen Völker Kanadas leiden unter Armut, Arbeitslosigkeit, dem Trauma der Internatsschulen, Zwangsadoptionen, den tausendfachen Morden an indigenen Frauen und Selbstmorden von Jugendlichen – Auswirkungen des rassistischen und kolonialen Systems einer Gesetzgebung, des Indian Act,die ihnen die grundlegenden Rechte der auch von Kanada unterzeichneten UN-Deklaration
verweigert. Art. 3 der UN-Deklaration besagt: „Indigene Völker haben das Recht auf Selbstbestimmung. Aufgrund dieses Rechts bestimmen sie frei ihren politischen Status und verfolgen frei ihre ökonomische, soziale und kulturelle Entwicklung.“1,4 Millionen Indigene leben in Kanada, d.h. 3,8% der 36,5 Millionen kanadischen Bürger sind indigener Herkunft, doch ihnen sind nur 0,2% des Landes geblieben – immerhin des zweitgrößten Landes der Erde. Auf dieser Basis ist keine eigenständige wirtschaftliche Entwicklung möglich, die zudem durch die rücksichtslose Ausbeutung der Ressourcen –
Kahlschlag, Uranabbau, Teersandgewinnung etc. – durch Regierung und Konzerne verhindert wird. Die Ausbeutung und Zerstörung der Lebensgrundlagen, u.a. durch Pipelines samt einhergehenden Unfällen, aber auch durch die Verseuchung der Gewässer durch Rückstände aus Fischfarmen, Papiermühlen oder Bergbau, steht in eklatantem Widerspruch zur UNDeklaration, die den indigenen Völkern das Recht auf Mitsprache einräumt, auf einen „free, prior and informed consent (FPIC)“ hinsichtlich aller sie betreffenden Entwicklungen. Kanada missachtet sogar Entscheidungen des Obersten Kanadischen Gerichtshofs, der die
(Land-)Rechte der Indigenen wiederholt bestätigt hat. Kanadas Reichtum basiert auf der kolonialen Ausbeutung indigenen Landes und der
Missachtung von Versprechen und völkerrechtlichen Verträgen mit indigenen Völkern. Die Fassade einer weltoffenen und toleranten Gesellschaft bröckelt sofort, wenn es um die Rechte und die Lebensbedingungen der indigenen Völker geht. Kanada präsentiert sich gerne als der
bessere Teil Amerikas, doch bei genauer Betrachtung sind die Verhältnisse viel schlimmer als im Trump-Land: Die kanadischen Indigenen können nicht einmal darüber selbst bestimmen, ob sie als Indigene gelten. Dieser Status ist jedoch nicht nur zwecks ihrer Identität entscheidend, sondern umfasst auch spezielle Rechtsansprüche.
Die Regierung hat Versöhnung und eine neue Politik versprochen, doch eingelöst hat sie nichts davon. So hat Trudeau 2015 eine nationale Untersuchungskommission angekündigt, um die Ursachen der Morde an Tausenden indigenen Frauen zu erforschen, doch bislang erst
eine Anhörung im Mai 2017 abgehalten. Der wachsende Widerstand der indigenen Völker gegen Rassismus und Kolonialismus im 21.
Jahrhundert wurde im Mai 2017 von Amnesty International mit dem „Ambassador of Conscience Award“ ausgezeichnet – eine Anerkennung, die von der Weltgemeinschaft geteilt werden sollte.
150 Jahre nach Gründung des Landes muss Kanada endlich anfangen, den Verspechen Taten folgen zu lassen und genannte UN-Deklaration in allen Bereichen umsetzen.
Arbeitskreis Indianer Nordamerikas: www.arbeitskreis-indianer.at

Uranium Tailings Spill Commemoration on Navajo Nation, Saturday, July 15

Monday, July 3rd, 2017

FOR IMMEDIATE RELEASE June 28, 2017

Contact: Edith Hood, Red Water Pond Road Community Association
505.905.8051 home, 505.713-4085 cell
Susan Gordon, Multicultural Alliance for a Safe Environment, coordinator
505.577.8438 sgordon@swuraniumimpacts.org contact for photos or graphics

Red Water Pond Road Community: 38 Years Since North East Church Rock
Uranium Tailings Spill That Was Never Investigated Nor Cleaned Up

Uranium Tailings Spill Commemoration, Saturday, July 15, 7 am to 3 pm, 12 miles North of Red Rock State Park on State Highway 566 near Churchrock, NM

The Red Water Pond Road Community on Navajo Nation will be hosting their 38th annual commemoration of the 1979 Uranium Tailings Spill that is the largest uranium tailings spill in the United States.

On July 16, 1979, an earthen dam that held liquid uranium waste broke, releasing 1,000 tons of solid radioactive mill waste and more than 90 million gallons of acidic and radioactive liquids into the Rio Puerco. The contaminants flowed downstream through Gallup, NM and across nine Navajo chapters. Several days after the spill, United Nuclear Corporation sent a handful of people out with shovels and buckets in an attempt to remediate the mess. To this day there has been no reclamation, no study to see how far the contamination went and its impacts on local water systems and people’s health. United Nuclear Corporation has not been held accountable for the spill.

The commemoration is part of the first Cross-Border Anti-Nuclear Action, commemorating the uranium spill and the explosion of the first atomic bomb at the Trinity Site in NM.
https://swuraniumimpacts.org/wp-content/uploads/2017/06/17.06.27-Press-Release-Cross-Border.pdf

“Let us come together again and share these issues and concerns, collaborate and strategize, to push clean up of these contaminated environments among our Diné people, to restore, preserve and protect our Mother Earth,” said Edith Hood, Red Water Pond Road Community resident. “It is time for our state and tribal governments to stand up and help these impacted communities on Dinetah. There has been enough talk. It is time to take action on behalf of the people.”

The North East Church Rock community are concerned about the uranium contamination legacy that has poisoned Mother Earth, including our sacred waters, land, and livestock. This gathering will provide a venue to discuss and educate everyone about the impacts of uranium mining and milling and about the ongoing work to remove uranium contaminated soil from the surrounding areas to protect our families and environment.

There will be a 7 am walk to the spill site to offer healing prayers. Following the walk people will gather under shade for food, speeches, community education, and a silent auction.